Posted on: 20. October 2021 Posted by: ATGBrokers Comments: 0

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Ein Großteil der Autoindustrie investiert viel Geld, um die Batterien elektrischer Fahrzeuge zu optimieren.
Der CEO von Lucid Motors, Peter Rawlinson, sagt im Gespräch mit Business Insider, es sei nicht die Batterie, die die Leistung der E-Autos definiere.
Die Autokonzerne würden nicht begreifen, was die Kunden wirklich interessiere. „Das Auto überzeugt mit der Reichweite, nicht der Batterie“, so der Ex-Tesla-Manager.
Autohersteller und Startups investieren Milliarden in die Batterien ihrer E-Fahrzeuge in der Hoffnung, mit den neuen oder überarbeiteten Materialien und Herstellungsprozessen künftig einen Schritt voraus zu sein. So verkündete Ford vor Kurzem, mit dem Partner SK Innovation elf Milliarden Dollar für Batteriefabriken ausgeben zu wollen. General Motors hingegen will mit seinem Wallace Battery Cell Innovation Center die neuen sogenannten Ultium-Batterien auf den Markt bringen. Auch Startups wie Sila Nanotechnologies, Addionics, QuantumScape und SES ziehen Milliarden von Investoren an, die in der Lösung von Batterieproblemen große Gewinne sehen.
Peter Rawlinson, CEO von Lucid Motors und früherer Tesla-Mitarbeiter, kritisiert den Fokus, der auf der Batterieentwicklung liegt. Laut ihm hat die Reichweite eines E-Autos – und damit die Attraktivität für die Kunden – wenig damit zu tun, wie viele Kilowatt die Batterie vorzeigen kann. „Die Batterie ist überbewertet und viele verstehen das nicht“, sagte Rawlinson im Gespräch mit Business Insider. „Das E-Auto überzeugt mit seiner Reichweite, nicht der Batterie. Und es hat die Effizienz auf seiner Seite.“
Die „Dream Edition“ des ersten Lucid-Modells, des Lucid Air, bietet dem Käufer eine Reichweite von über 800 Kilometern. Nach Angaben des CEO kommt dieser Erfolg „zu 90% nicht von der Batterie“, da eine solche Reichweite nur möglich ist, wenn man jedes Element des Fahrzeugs perfektioniert. Dazu gehöre das Zusammenspiel der Motoren, des Wechselrichters, des Getriebes, der Antriebswellen, der Reifen, der Aerodynamik und des Kühlsystems.
„Ihr könntet die schlechteste Batterie in den Lucid Air einbauen und er würde trotzdem eine höhere Reichweite haben als andere, weil der Rest des Autos so effizient ist“, so Rawlinson. „Selbst, wenn ihr eine Batterie von einem anderen Fahrzeug benutzt, wird der Air seine 800 Kilometer Reichweite schaffen“, lautet seine These. Nach überwiegend positiven Eindrücken des Wagens hat Lucid Motors gerade damit angefangen, Autos in Casa Grande, Arizona, vom Band laufen zu lassen. Noch diesen Monat soll die Auslieferung an die Kunden beginnen.
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